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| Was solltest Du über Hamburg wissen? |
Hamburg liegt in Norddeutschland, an der Mündung der Alster und Bille in die Elbe. Mit 755,264 km² Grundfläche und 1.745.537 Einwohnern (stand Mai 2006) ist Hamburg sowohl flächenmäßig als auch von der Einwohnerzahl nach Berlin die zweitgrößte Stadt in Deutschland. Zudem ist sie die sechstgrößte Stadt der Europäischen Union.
Hamburg hat mit mehr als 2500 Brücken die brückenreichste Stadt Europas. Sie hat mehr Brücken als Venedig, Amsterdam und London zusammen. Daher wird die Stadt Hamburg auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet.
Die ältesten Funde und Beweise für eine feste Besiedelung werden auf das vierte Jahrhundert vor Chistus datiert. Nachforschungen ergaben, dass sich die nordalbingischen Sachsen hier ansiedelten. Im Jahre 810 nach Christus lies Karl der Grosse zwischen der Bille und der Alster eine Taufkirche erbauen. Hier sollte der Priester Heridag die Heiden aus dem Norden, die Dänemark und Skandinavien beinhalten zum Christlichen Glauben bringen. Zum Schutz der Kirche und der Bewohner wurde um die Kirche eine Fluchtburg gebaut. Da sie auf den Ruinen des alten sächsischen Dorfes Hamm gebaut wurde, wurde sie Hammaburg genannt. Die Wälle der Hammaburg waren ca. 5-6m hoch und in etwa 15m breit. Die Hammaburg hatte Platz für ca. 50 Menschen und war vermutlich um die 130x130m gross. Die ersten belegten Eintragungen werden auf das Jahr 832 belegt.
Ludwig der Fromme begründete im Jahre 831 in der Hammaburg ein Bistum, was ein Jahr später von Papst Gregor IV zu einem Erzbistum erklärt wurde. Jedoch wurde die Hammaburg im Jahre 845 von Wikingern angegriffen, geplündert und zerstört. In den Jahren nach 915 lies Erzbischof Adaldag das Erzbistum wieder aufbauen und eine neue Burg bauen. Er verlieh der Siedlung, die nun Hamburg hieß, das Marktrecht, und setzte so den ersten Grundstein für den späteren Statuses Hamburgs. Der Obodritenfürst Mistui griff im Jahre 983 die Stadt an und zerstörte sie total. Der Wiederaufbau dauerte bis ins 11 Jahrhundert.
Kaiser Friedrich I. Barbarossa verlieh im Jahre 1189 der Stadt das Hafenrecht und trug so maßgeblich dazu bei, dass die Stadt sich im Mittelalter zu einem erfolgreichen Handelszentrum entwickelte. Zeitweise waren in Hamburg bis zu 600 Brauereien, weswegen man es auch die "Brauerei der Hanse" nannte. Die Stadt war eins der ersten Gründungsmitglieder des Kaufmannsbundes "Hanse".
Im 16. Jahrhundert lebten sehr viele reiche und wohlhabene Kaufleute in Hamburg. Daher zählte sie zu den reichsten Städten Europas. 1558 wurde in Hamburg die erste Börse Deutschlands gegründet. Hamburg wurde zur freien Stadt erklärt und bekam eine eigene Verfassung. Im 19 Jahrhundert leidete Hamburg stark unter der Besetzung Napoleons leiden. Doch es bekam seinen Freihafen, und konnte so den Handel noch weiter ausbauen, bis zur heutigen Blüte.
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